Kyra Stardust

Hopeful spy, hopeless healer and generally chaotic good.

Description:

Green (!) Twi´Lek with emerald eyes and an athletic appearance. A friendly smile hides a variety of ideas which confuse friend and foe alike.

Bio:

Fernab von Ryloth geboren und (früher) nie länger als ein Jahr am selben Ort, war es für Kyra immer schwierig, einen Platz in der Galaxie als “Heimat” zu betrachten.

Dies änderte sich, als sie nach dem Umfalltod ihrer Mutter mit 8 Jahren von einem imperialen Unteroffizier adoptiert wurde. – Entgegen aller herrschender Vorurteile! So kam es, dass Kyra gemeinsam mit einer humanoiden Schwester auf einer etwas abseits gelegenen imperialen Archivwelt aufwuchs und sich Tag für Tag die Berichte über all die Welten durchlas, die sie so gerne besuchen wollte. In den folgenden 10 Jahren entwickelte sich eine enge Freundschaft zwischen Kyra und Vania (so der Name der Schwester).

Von der imperialen Akademie für technische Informationstechnik abgewiesen (zu wenig Ahnung von Computern, pah!!!), wurde Kyra nur wenige Tage später von einer mysteriösen Person angesprochen, die sich nur mit dem Decknamen “Artemis” vorstellte und der jungen Twi´lek eine Zukunft voller Abenteuer im Dienste des Imperiums in Aussicht stellte. Die Chance, endlich all die fremden Welten aus den Archiven tatsächlich zu sehen, ließ Kyra das Angebot schnell annehmen.

Es folgten drei Jahre harter Ausbildung bei dem imperialen Geheimdienst auf verschiedenen Welten, wobei Kyra den Kontakt zu ihrem Ziehvater (Jim) und ihrer Schwester nie verlor. Erst danach erfuhr sie durch Zufall, dass auch Vania für den Geheimdienst arbeitete, jedoch gab sich diese sehr einsilbig, was ihren Tätigkeitsbereich anging.

So kam es, dass Kyras erste Mission die Infiltration einer Rebellenzelle war. Fast neun Monate spielte die Twi´lek die Rolle einer Widerstandskämpferin und sammelte Informationen und Daten. Neun Monate sind eine lange Zeit, um jemand anderes zu sein. Das, was als reines Schauspiel begann, wandelte sich zu echter Emotion, zu Freundschaft und Verständnis.

Und allmählich begann sich das Bild eines beschützenden Imperiums zu wandeln, hin zu einem repressiven Regime, das Dissidenten und Widerständler gnadenlos ausschaltete.

Am Tag des Zugriffs der Imperialen auf den Rebellenstützpunkt warnte Kyra die neugewonnenen Freunde ohne recht zu wissen, wo sie dies zwischen Imperium und Rebellion zurückließ. Als die letzten Rebellen auf das Fluchtschiff stürmten und Kyra aus der Frachtlucke sah, um das Ausmaß der Zerstörung in Augenschein zu nehmen, knackte plötzlich ihr Comlink. – Das Comlink, über welches sie nur der imperiale Geheimdienst erreichen konnte.

Den Blick auf das flammende Inferno unter sich gerichtet, drückte sie den Knopf und hörte unter dem statischen Rauschen von elektronischen Rückkopplungen eine vertraute Stimme.

“Es tut mir leid.”

Dann wurde sie von einem rubinroten Blasterschuss eines Scharfschützengewehres zurückgeworfen und sah die Welt um sich herum in Schreien und grellen Lichtern explodieren. Bis sich die Lucke schloss – und sie allein mit der sich ausbreitenden Dunkelheit und dem einen Gedanken ließ, der sich ihr unauslöschlich ins Gedächtnis gebrannt hatte. Vania.

Die Rebellen entkamen und Kyra kam nach einem Monat im Baktatank wieder auf die Beine. Dabei erinnerte sie sich an die Diagnose des Arztes.

“Der Schuss hat das Herz knapp verfehlt.”
Kyra dachte an ihre Schwester, die immer so perfekt in den ihr zugeteilten Aufgaben gewesen war, die Schwester, mit der sie gemeinsam die Welt erkunden wollte, mit der sie gemeinsam gespielt und gelacht hatte. Und aus diesen Momenten der Vergangenheit formte sich eine Gewissheit. Es war kein Fehlschuss gewesen.

Ihre ehemaligen Vorgesetzten mussten sie nach diesem Ereignis für tot halten. Hatte ihre Schwester ihr so tatsächlich eine neue Chance gegeben?

In den folgenden Jahren begab sich Kyra auf immer waghalsigere Spionagemissionen für die Rebellion, bis sie schließlich auf Inquisitor Vesius traf, welcher den ganzen Trupp bis auf die Twi´lek gemeinsam mit einer Einheit Sturmtruppen tötete.

Und während all dieser Zeit, blieben Kyra immer jene Fragen im Gedächtnis.
Was war aus ihrer Schwester geworden?
Hatte sie wirklich absichtlich ihr Herz verfehlt?
Und was würde sie tun, wenn sie Vania wiedersah?

Und unter diesen erdrückenden Gedanken blieb schwer wie Regen an einem Sommertag das Wissen, dass sie niemals erfahren hatte, wer “Artemis” gewesen war. War es am Ende derselbe Inquisitor gewesen, der sie nun als Einzige ihres Trupps am Leben gelassen hatte, um sie zu befragen?

Kyra Stardust

StarWars Dauntless Kyra_Stardust